Leitlinie

   
 

Studium

 
 
 
Home

Dorfuniversität?

Kurse

Abitur

Studium

Studenten

Mitwirkende

Bilder

Presse

Anfrage

Kontakt

Impressum
  Ausdehnung beruflicher Ausbildung in die Hochschule, mediale Informationsflut und wirtschaftliche Einflüsse in den Bildungsbereich hinein haben eine wachsende Zersplitterung des Wissens in abgegrenzte Fachbereiche begünstigt. Eine unüberschaubar gewordene Anzahl von Wissensfeldern und Wissensobjekten haben das Wissenssubjekt völlig ins Abseits gedrängt.
Doch Wissenschaft findet nicht an Universitäten statt, sie geschieht durch das Individuum im Individuum. Das einzige reale Instrument jeglicher Wissenschaft ist der Mensch selbst. So ist es eine selbstverständliche Notwendigkeit, sich selbst zur Eignung für diesen Zweck zu bilden.

Die Philosophie als "Wissenschaft der Wissenschaften" legt den Grund für jedes Studienvorhaben an der Dorf-Universität. So werden als Grundstudium für den Zeitraum des Studierens – nach Neigung, Vorbildung und Studieninteresse – Werke aus der folgenden Aufzählung zur Geltung kommen.


Novalis
Die Lehrlinge zu Sais
Aristoteles Über die Seele
Fichte Wissenschaftslehre
Husserl Phänomenologie
Steiner Wahrheit und Wissenschaft
Schiller Die ästhetischen Briefe
Schweizer Vom ursprünglichen Sinn der Ästhetik

Neben diesen allgemeinen, für alle verbindlichen Studien wird in einem Vorgespräch das spezielle Studienziel vereinbart. Dieses persönliche Ziel muss nicht über das bestehende Angebot hinausgehen, kann aber durchaus in eine dezidierte Arbeit münden. Die Dorf-Universität bietet an, dorthin Wege aufzuzeigen und bei der Suche nach Dozenten und Studienmöglichkeiten behilflich zu sein.

Wo echter Hang zum Nachdenken, nicht bloß zum Denken dieses oder jenes Gedankens, herrschend ist, da ist auch Progressivität. Sehr viele Gelehrte besitzen diesen Hang nicht. Sie haben schließen und folgern gelernt, wie ein Schuster das Schuhmachen, ohne je auf den Einfall zu geraten, oder sich zu bemühen, den Grund der Gedanken zu finden. Dennoch liegt das Heil auf keinem andern Wege. Bei vielen währt dieser Hang nur eine Zeitlang. Er wächst und nimmt ab, sehr oft mit den Jahren, oft mit dem Fund eines Systems, das sie nur suchten, um der Mühe des Nachdenkens ferner überhoben zu sein.
Novalis